Brustvergrößerung Wien

Unser Aussehen bestimmt nicht nur den ersten Eindruck bei unseren Mitmenschen, es ist vielmehr ausschlaggebend dafür, wie wir uns in unserem Körper fühlen und damit auch wie wir anderen gegenüber auftreten und uns präsentieren. Die Brust gilt als wichtigstes Symbol der Weiblichkeit und steht damit in direktem Zusammenhang mit dem körperlichen Wohlbefinden und Faktoren wie Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Dabei ist es nicht jeder Frau gleich wichtig einen vollen und schönen Busen zu haben, um sich in der eigenen Haut wohl zu fühlen, doch für viele Frauen sind zu kleine, hängende oder asymmetrische Brüste ein Faktor, der mit Minderwertigkeitskomplexen und einem hohen psychischen Leidensdruck einhergeht. Unser Ziel in der Praxis Dozent Dr. Matiasek ist es, uns diesem Leidensdruck anzunehmen und durch eine Brustvergrößerung in Wien die Möglichkeit zu schaffen, ein verbessertes körperliches Wohlbefinden und eine positive Lebensenergie wiederzuerlangen.

Auf einen Blick

Dauer:

je nach Technik ca. 1-2 Stunden

Anästhesie:

Vollnarkose

Aufenthaltsdauer:

ambulant oder 1 Nacht

Nahtentfernung:

selbst auflösend

Heilungsdauer:

2 Wochen, Stütz BH für 6 Wochen

Was ist eine Brustvergrößerung?

Die Brustvergrößerung, auch als Mammaaugmentation bezeichnet, ist ein operativer Eingriff, bei dem Form und Größe der Brust je nach Bedarf verändert werden. Im Gegensatz zur Brustverkleinerung, bei der Brustgewebe entfernt wird, muss bei der Brustvergrößerung Volumen zugeführt werden. Um dies zu erreichen, gibt es unterschiedliche chirurgische Methoden, die jeweils unterschiedliche Vor und Nachteile mit sich bringen.

Welche Gründe sprechen für eine Brustvergrößerung?

Die weibliche Brust ist ein sekundäres Geschlechtsmerkmal und gilt als Symbol der Weiblichkeit. Es liegt daher nahe, dass sich viele Frauen bei Veränderungen der Brustform, bei Verlagerungen oder bei für die Körperproportionen zu klein geratenen Brüsten unwohl, unweiblich und unästhetisch fühlen. Medizinisch gesehen gibt es keine Notwendigkeit für eine Vergrößerungsoperation an der Brust, die physiologische Funktion der Brustdrüsen ist unabhängig von der Größe. Dennoch zählt die Mammaaugmentation zu den häufigsten schönheitschirurgischen Eingriffen, da sie Betroffenen die Möglichkeit gibt einen Schönheitsmakel zu beheben, der häufig mit reduziertem Selbstwertgefühl, Unwohlsein im eigenen Körper oder sogar Mobbing und Ausgrenzung in Verbindung steht.

  • Proportionen der Brüste: mehr noch als Gewicht und Body Mass Index sind vor allem die Körperproportionen ausschlaggebend dafür, ob die Brüste als zu klein oder zu groß wahrgenommen werden, beziehungsweise als ästhetisch empfunden werden oder nicht. Wichtig hierbei sind neben der Körpergröße die Proportionalität zwischen Brust und Oberkörperumfang sowie Oberkörper und Hüfte.
  • Form der Brüste: Größe und Form der Brust sind zwei Faktoren, die in direkter Verbindung miteinander stehen. Das Brustgewebe unterliegt im Laufe des Lebens zahlreichen Veränderungen, die insbesondere hormonell und stoffwechselbedingt sind dabei variieren sowohl die Größe als auch die Form der Brust. Insbesondere nach einer Schwangerschaft und Stillzeit aber auch als natürlicher Alterungsprozess kann es zu Veränderungen des Brustgewebes kommen, die Brüste können kleiner und weniger straff erscheinen, das Gewebe kann erschlaffen und die Brüste folglich hängen.
  • Asymmetrie der Brüste: Geringe Asymmetrien in Bezug auf Form und Größe der Brüste sind normal und betreffen fast jede Frau. Solche Asymmetrien gibt es im Übrigen nicht nur an der weiblichen Brust, sie treten auch an den Extremitäten und vielen paarigen Organen auf bei der Brust hinzu kommt, dass Ungleichheiten nicht nur im Laufe des Wachstums und der Entwicklung auftreten können, sondern dass das Brustgewebe auch unterschiedlich stark auf hormonelle Schwankungen im Laufe eines Monatszyklus reagieren kann. In seltenen Fällen sind diese Asymmetrien so stark ausgeprägt, dass sie deutlich sichtbar sind und somit als störend empfunden werden.
  • Fehlbildungen der Brust: Fehlbildungen und Deformationen der Brust können selten genetische Ursachen haben beziehungsweise im Rahmen der Embryonalentwicklung entstehen, deutlich häufiger sind (bösartige) Erkrankungen der Brustdrüse verantwortlich. Der Brustkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten der Frau und kann je nachdem wie bösartig er verläuft zu Verformungen und geschwürartigen Veränderungen der Brust führen. Bei bösartigen Tumoren muss in der Regel eine Entfernung von Gewebeteilen beziehungsweise der ganzen Brust erfolgen was bleibt ist neben der Belastung durch eine Tumorerkrankung sowie Angst und Sorge, ob die Therapien anschlagen werden, häufig ein deutlich reduziertes körperliches Wohlbefinden und Weiblichkeitsgefühl druch den operativen Eingriff. Eine Rekonstruktion der operierten Brust kann hier Abhilfe schaffen.

Für wen ist eine Brustvergrößerung geeignet?

Grundsätzlich stellt die Brustvergrößerung für alle Frauen, die darunter leiden, dass ihre Brüste nicht die gewünschte Form und Größe haben, eine Möglichkeit dar, dem Leidensdruck hier ein Ende zu setzen. Eine Brustvergrößerung sollte nur durchgeführt werden, wenn das körperliche Wachstum bereits abgeschlossen ist, der Eingriff wird daher in der Regel erst ab 18 Jahren durchgeführt. Wichtig ist Vorstellung mir persönlich als durchführender plastischer Chirurg, dass meine Patientinnen eine realistische Vorstellung davon bekommen, was im Rahmen einer Brustvergrößerung möglich ist beziehungsweise welche Ergebnisse zu erwarten sind.

Für wen ist eine Brustvergrößerung nicht geeignet?

  • Schwangere und stillende Frauen
  • Patientinnen mit einer aktiven Tumorerkrankung
  • Patientinnen, bei denen eine akute Entzündung des Brustgewebebeziehungsweise der Brustdrüse vorliegt
  • Patientinnen mit schweren Stoffwechsel , Autoimmun , oder Herz Kreislauf Erkrankungen, bei denen die Belastung einer Operation und einer Vollnarkose mit erhöhtem Risikopotenzial einhergeht.

Worauf sollte man vor einer Brustvergrößerung achten?

Vor der Operation geht es insbesondere darum zu klären, ob es Kontraindikationen für den Eingriff gibt und welche Art der Brustvergrößerung vorgenommen werden soll. Hierbei ist es mir als behandelnder Arzt wichtig, je nach Patientinnenwunsch die individuell beste Lösung zu finden. Nach detaillierter Besprechung des Operationsablaufes (inklusive 3D Planung mit Vectra XT und Crisalix) und der Nachsorge sowie der Klärung offener Fragen steht dem Eingriff nichts mehr im Weg. Achten Sie am Tag vor der Operation darauf, nicht zu schwer zu essen und genügend zu schlafen. Am Tag der Operation müssen Sie nüchtern sein, es gilt also auf ein Frühstück zu verzichten und auch möglichst nichts zu trinken. Sollte in den Tagen vor dem Eingriff ein akuter Infekt oder Fieber auftreten, muss eine Kontaktaufnahme erfolgen, um zu klären, ob die Operation weiterhin durchführbar ist. Gerinnungshemmende Medikamente müssen je nach Präparat bis zu zehn Tage vorher pausiert werden, ob und welche Medikamente am Tag der OP eingenommen werden können, wird in einem kurzen Gespräch mit dem Narkosearzt eruiert.

Welche Untersuchungen und wichtigen Schritte gibt es vor einer Brustvergrößerung?

Um eine Brustvergrößerung beziehungsweise die in Frage kommenden Operationsmethoden optimal planen zu können, sind mehrere Untersuchungen vorab notwendig:

  • Eine Inspektion und genaue Vermessung der Brust , um Größe, Form und Lage der Brust, die Proportionen zum Oberkörper sowie etwaige Asymmetrien von Brust und Brustwarzen erheben zu können
  • Mithilfe einer Ultraschalluntersuchung werden Beschaffenheit und Volumen des Drüsen und Fettgewebes bestimmt, zudem können etwaige Gewebsveränderungen ausgeschlossen werden
  • Anhand der erhobenen Messdaten kann geplant werden, mit welchem Volumszuwachs gerechnet werden kann. Im persönlichen Beratungsgespräch wird festgelegt, ob die Brustvergrößerung mittels Implantat oder Eigenfettübertragung durchgeführt werden soll, welche Zugangswege gewählt werden und falls die Entscheidung auf eine Vergrößerung mittels Implantat gefallen ist, welche Form und Größe präferiert werden
  • Eine präoperative Laboruntersuchung des Blutes wird routinemäßig durchgeführt, um mögliche entzündliche Vorgänge im Körper oder eine Blutarmut erkennen und gegebenenfalls entgegensteuern zu können
  • 3D Simulation mit Vectra XT und/oder Crisalix: Wie kann meine neue Brust nach der Operation aussehen?

Welche Risiken birgt eine Brustvergrößerung?

Brustvergrößerungen sind Routineeingriffe, die, wenn von einem erfahrenen plastischen Chirurgen durchgeführt, in der Regel komplikationslos verlaufen. Dennoch können sowohl intra als auch postoperative Komplikationen nicht vollständig ausgeschlossen werden und müssen allen Patientinnen bewusst sein. Zu den allgemeinen Operationsrisiken, die bei praktisch jedem chirurgischen Eingriff auftreten können zählen Komplikationen, die im Rahmen der Narkose entstehen können, stärkere Blutungen und Nachblutungen beziehungsweise größere Hämatome das Infektionsrisiko sowie Wundheilungsstörungen.

Allergische Reaktionen Allergische Reaktionen Lageänderung Rotation Kapselfibrose, narbigen Verziehungen Kontrakturen Wechsel des Implantats Implantatruptur. Gefühlsstörungen sind dank hochwertiger und mehrfach auf ihre biologische Verträglichkeit geprüfter Implantate sehr selten geworden, bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett sind sie praktisch ausgeschlossen. Komplikationen, die nach einer Brustvergrößerung mit Implantat auftreten können, sind vor allem Lageänderungen und entzündliche Veränderungen, die zur Kapselfibrose führen. Die Gefahr einer Lageänderung (Sliding) beziehungsweise einer Rotation des Implantats ist insbesondere in den ersten Stunden und Tagen nach dem Eingriff erhöht und sinkt mit fortschreitender Heilung kontinuierlich.
Das Risiko einer Lageänderung kann sowohl durch eine sorgfältige Operationstechnik und Nachsorge sowie auch durch das gewissenhafte Tragen des Stütz BHs deutlich gesenkt werden. Die häufigste postoperative Komplikation ist die sogenannte Kapselfibrose sie entsteht durch eine eigentlich physiologische Reaktion des Körpers auf den eingebrachten Fremdkörper, der durch zahlreiche Immunvorgänge abgekapselt und narbig umgebaut wird. Daneben kann eine Kapselfibrose auch durch während der Operation eingebrachte Keime im Sinne einer bakteriellen Infektion des Implantats entstehen, wobei diese Gefahr durch die Verwendung eines Keller Funnel zur Einbringung des Implantats deutlich reduziert wird. In vielen Fällen ist die Kapselfibrose nicht weiter störend und äußerlich nicht sichtbar. Bei fortgeschrittenen Formen kommt es jedoch zu Lageänderung des Implantates und zu narbigen Verziehungen und Kontrakturen des Gewebes, die auch von außen deutlich sichtbar werden in solchen Fällen wird ein Wechsel des Implantats vorgenommen. Eine früher aufgrund der Gefahr des auftretenden Silikons und damit verbundener allergischer Reaktionen sehr gefürchtete Komplikation ist die Implantatruptur Dank der Verwendung eines Adhäsiv Silikon Gels ist ein derartiges Auslaufen des Implantatinhaltes und Verteilen im Brustgewebe nicht mehr möglich. Kleinere Einrisse bringen meist keine Probleme mit sich, größere Rupturen der Kapsel (beispielsweise im Rahmen eines Unfalles) führen zu einer Verformung des Implantats, das daraufhin ausgetauscht werden muss. In seltenen Fällen kann es durch Irritation kleinster Nerven zu Gefühlsstörungen im Bereich der Brustwarzen kommen. Bei den meisten Frauen verschwindet diese Missempfindung jedoch nach einiger Zeit wieder.

Welche Ärzte können eine Brustvergrößerung durchführen?

Die Durchführung einer Brustvergrößerung obliegt Ärzten mit der Sonderfachausbildung der plastischen und ästhetischen Chirurgie.

Wie läuft die Brustvergrößerung mit Implantaten ab?

Bei der Brustvergrößerung mit Implantaten erfolgt der Volumenzuwachs der Brust durch das Einbringen spezieller, der Form und Haptik der weiblichen Brust nachempfundenen Silikonkissen, die über einen kleinen Hautschnitt entweder unter die Brustdrüse oder den Brustmuskel eingelegt werden. Die ersten Silikonimplantate wurden in den 1960er Jahren verwendet und erfuhren seitdem eine stetige Weiterentwicklung, sodass die heute zur Verwendung kommenden Implantate höchstens Sicherheits und Verträglichkeitsstandards entsprechen.

Welche Implantate gibt es?

Bei der Wahl des richtigen Implantates geht es neben der Größe vor allem um die Form und um das Material:

  • Implantatform: Unterschieden wird zwischen runden und anatomisch geformten Implantaten, wobei es hier um die Form der Grundfläche und um die Volumenverteilung geht. Bei runden Implantaten ist das Volumen symmetrisch verteilt, anatomisch geformte Implantaten haben eine quer ovale Fläche und einen geringen einseitigen Volumenüberschuss, der der natürlichen Form der Brust nachempfunden ist. Grundsätzlich kommen beide Implantate in Frage, die Wahl wird in erster Linie nach persönlichen Vorlieben getroffen.
  • Material: Bei der Wahl des Materials kann zwischen Implantaten aus Silikon und aus Kochsalz unterschieden werden. Heutzutage am häufigsten zum Einsatz kommen Silikonimplantate, solche aus Kochsalz werden nur noch selten angewendet. Ihr Vorteil ist, dass sie etwas weicher und griffiger sind und dass sie bei einer eventuellen Ruptur mit weniger Risiken einer allergischen Reaktion behaftet sind, da das Kochsalz vom Körper ohne Probleme absorbiert werden kann. Nachteil der Kochsalzimplantate ist jedoch, dass sie an Form und Volumen verlieren und somit schneller ersetzt werden müssen. Neuere, hochwertige Silikonimplantate bestehen darüber hinaus aus einem kohäsiven Gel Kissen, das auch im Falle eines Risses nicht auslaufen kann.

Welche Techniken bei einer Brustvergrößerung mit Implantaten gibt es?

Die unterschiedlichen Techniken einer operativen Brustvergrößerung liegen zum einen in der Wahl des Zugangsweges und zum anderen in der Positionierung des Silikonimplantats. Folgende Möglichkeiten gibt es in der Lage des Implantats:

  • Positionierung zwischen Brustdrüse und Brustmuskel: Bei dieser Technik liegt das Implantat etwas oberflächlicher, die Form ist insgesamt sichtbarer und auch das Implantat von außen deutlich besser tastbar. Da der Brustmuskel nicht angehoben werden muss, verläuft die Heilung etwas rascher und auch die postoperativen Schmerzen lassen in den meisten Fällen etwas schneller nach. Anwendung findet diese Methode eher bei Frauen, bei denen genügend Drüsengewebe vorhanden ist, um ausreichend Stabilität zu geben. Ob dies der Fall ist, wird bei den Untersuchungen und Vermessungen im Rahmen der Operationsplanung besprochen.
  • Positionierung unter dem Brustmuskel: Bei Frauen mit sehr wenig Drüsen und Fettgewebe in der Brust muss das Implantat submuskulär, also unter dem großen Brustmuskel eingesetzt werden. Dabei wird der Muskel teilweise oder vollständig angehoben, über das Implantat gelegt und dann wieder vernäht. Hierbei kann eine vollständige Abdeckung oder eine Doppellagen Technik gewählt werden, letztere stellt eine Kombination dar, bei der etwa zwei Drittel des Implantats durch den Brustmuskel bedeckt werden. Die submuskuläre Positionierung ist für viele Patientinnen etwas schmerzhafter, hat jedoch den Vorteil, dass das Implantat besser sitzt und sich die Brust natürlicher anfühlt.

Der Zugangsweg , über den das Implantat eingebracht wird, entscheidet darüber, wo der Schnitt gesetzt wird und wo später auch Narben sichtbar sein können. Folgende Techniken im Zugangsweg sind möglich:

  • Inframammärer Zugang: Den häufigsten Zugangsweg stellt die Brustumschlagfalte dar, sie bietet den Vorteil, dass sehr präzise und unter guter Sicht gearbeitet werden kann. Der drei bis vier Zentimeter lange Schnitt wird direkt in der Hautfalte gesetzt, sodass später die Narbe nur beim Anheben der Brüste sichtbar ist.
  • Periareolärer Zugang: Die geringste sichtbare Narbenbildung bietet der periareoläre Zugang, hier wird der Schnitt entlang des Brustwarzenvorhofs gesetzt und die späteren Narbe durch den natürlichen Übergang der Haut zum Brustwarzenvorhof kaschiert. Nachteil dieser Technik ist die erhöhte Verletzungsgefahr des Brustdrüsengewebes, weshalb Frauen, bei denen nach der Operation ein Kinderwunsch besteht, von dieser Technik eher abgeraten wird, da das Stillen eventuell beeinträchtigend sein kann.
  • Transaxillärer Zugang: Bei dieser Technik wird der Hautschnitt in der Achsel gesetzt, die Brust selbst bleibt also frei von Narben. Beim transaxillären Zugang wird eine Kamera über den Hauptschnitt bis zum Operationsgebiet in der Brust vorgeführt und dann unter Sicht das Implantat positioniert.
  • Keller Funnel: Mit Hilfe des Keller Funnel wird das Implantat in „No Touch Technik eingebracht. Dadurch kann die Narbe klein (3 4 cm) gehalten werden. Außerdem kommt das Implantat nicht mit Hautkeimen in Berührung, wodurch das Risiko für eine Infektion und eine spätere Kapselfibrose reduziert wird.

Wann kann man die Ergebnisse der Brustvergrößerung mit Implantaten sehen?

Bis das endgültige Ergebnis einer Brustvergrößerung mit Implantaten sichtbar ist, dauert es zumindest , bis zu diesem Zeitpunkt sollte das Implantat optimalerweise richtig im Gewebe eingewachsen, die Narben verheilt und die Schwellung so weit zurückgegangen sein, dass Form und Lage der Brust gut beurteilbar sind.

Wie lange halten Brustimplantate?

Unsere zur Anwendung kommenden, modernen, qualitativ hochwertigen und sorgfältig geprüften Implantate zeichnen sich durch eine großartige Stabilität aus und halten selbst ausgeprägteren Belastungen stand. Insgesamt ist mit einer Haltbarkeit von und mehr zu rechnen. Dennoch sollten Sitz und Form der Implantate in regelmäßigen Abständen im Rahmen von Nachsorgeuntersuchungen überprüft werden.

Wie schmerzhaft ist eine Brust OP?

Die Operation selbst wird unter Vollnarkose durchgeführt, hierbei verspüren Sie daher keinerlei Schmerzen. Nach der OP ist das gesamte Brustgewebe geschwollen, gerötet und sehr empfindlich, mäßige Schmerzen und ein ziehendes Gefühl sind in den ersten Tagen durchaus normal und können gegebenenfalls mit Schmerzmitteln behandelt werden.

Welche Implantate verwendet Dozent Dr. Matiasek?

Vorrangig werden Implantate der Marken Motiva, Mentor, Perle, Sebbin und B-Lite bzw. Polytech implantiert. Von der Firma Motiva werden je nach Ausgangsbefund und Patientinnenwunsch runde Implantate oder Motiva Ergnonmix bzw. Motiva Ergonomix2 eingesetzt. Das neuartige Perle Implantat zeichnet sich durch sein besonders weiches und formstabiles Emunomic Gel aus. B-Lite Implantate der Firma Polytech sind im Schnitt um ein Drittel leichter, als andere Silikonimplantate und sind somit ideal für Patientinnen mit dem Wunsch nach besonders großen Brüsten.

Wie läuft die Brustvergrößerung mit Eigenfett ab?

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist dann möglich, wenn an einer anderen Stelle genügend Fettgewebe vorhanden ist, das entnommen und in die zu vergrößernde Brust eingesetzt werden kann.

Vorteile der Brustvergrößerung mit Eigenfett sind also:

  • Eigenfett als körpereigene Substanz birgt keine potenziellen Risiken wie allergische Reaktionen oder die Entwicklung einer Kapselfibrose.
  • Das menschliche Fettgewebe ist eine elastische und gut formbare Substanz, das Ergebnis zeichnet sich daher durch seine besondere Natürlichkeit ab.
  • Die Methode ist minimalinvasiv im Gegensatz zu einer Versorgung mit einem Implantat muss kein Schnitt gesetzt werden, vielmehr wird das Fettgewebe mit mehreren Stichen in die Brust eingebracht.

Zu den Nachteilen zählen folgende Faktoren Nachteilen:

  • Die Eigenfett Behandlung besteht de facto aus zwei Eingriffen, nämlich der Fettabsaugung und der eigentlichen Brustvergrößerung.
  • Das Volumen, um das die Brust vergrößert werden kann, ist bei der Behandlung mit Eigenfett beschränkt. Limitationsfaktoren sind hierbei zum einen die maximale Menge an Fett, die abgesaugt werden kann sowie auch die maximal mögliche Transplantationsmenge, die bei ungefähr einer Körbchengröße liegt.

Ab wann sind die Ergebnisse einer Brustvergrößerung mit Eigenfett sichtbar?

Bis das endgültige Ergebnis einer Brustvergrößerung mit Implantaten sichtbar ist, dauert es zumindest , bis zu diesem Zeitpunkt sollte das Implantat optimalerweise richtig im Gewebe eingewachsen, die Narben verheilt und die Schwellung so weit zurückgegangen sein, dass Form und Lage der Brust gut beurteilbar sind.

Wie lange hält die Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Die fest eingewachsenen Fettzellen halten im Regelfall ein Leben lang , sind jedoch wie auch das normale Fettgewebe hormonellen Schwankungen sowie Gewichtsveränderungen unterlegen. Die Brustvergrößerung mit Eigenfett kann jedoch auch wiederholt werden.

Was muss ich nach einer Brustvergrößerung beachten?

Im Anschluss an die Operation wird ein Stütz BH angelegt, der in den ersten Wochen nach der Operation größere Bewegungen oder Erschütterungen verhindern und das Brustgewebe entlasten soll, um den postoperativen Heilungsverlauf optimal zu unterstützen. Achten Sie darauf, sich in den ersten Tagen nach der Operation möglichst auszuruhen, Stress, zu viel Bewegung und schweres Heben zu vermeiden. Verzichten Sie in den ersten Wochen nach dem Eingriff auf heiße Bäder und Saunagänge.

Sind Narben nach einer Brustvergrößerung sichtbar?

Ob und wie stark die Narben der Operation sichtbar sind, kommt vor allem auf den Zugangswegen, der bei der Operation gewählt wurde. Am wenigsten sichtbar ist die postoperative Narbe in der Regel beim periareolären Zugang, beim submammären Zugang ist die Operationsnarbe durch die Hautfalte gut verdeckt.

Worauf sollte man bei der Narbenpflege nach einer Brustvergrößerung achten?

Dass die Narben anfänglich deutlich sichtbar sind, ist nach einem solchen Eingriff normal. Mit der Zeit verblassen die Narben jedoch, so dass nur noch die feinen Schnitte sichtbar sind. Um auch diese möglichst zu reduzieren, sollte eine sorgfältige Narbenpflege durchgeführt werden, mit der nach Ziehen der Nähte (ca. ab dem 14.Tag) begonnen werden kann. Hierfür eignen sich spezielle Narbengele oder Narbensalben , die die Geweberegeneration der Haut fördern. Ein regelmäßiges, langsames Einmassieren der Narbengele und Narbensalben in die Haut verbessert die Gewebedurchblutung und fördert die Elastizität der Haut, sodass Einziehungen und härtere Narbenstränge vermieden werden können. Lassen Sie sich in der Ordination dazu beraten. Wir mischen Ihr individuelles, für Sie abgestimmtes Universkin Produkt nach Ihren Bedürfnissen.

Wie lange sollte man nach der Brust OP auf das Rauchen verzichten?

Grundsätzlich ist es nicht verboten auch nach der Brustoperation zu rauchen, doch sollte bewusst sein, dass sowohl Rauchen als auch der Konsum von Alkohol den Körper zu einem bestimmten Grad schwächen und somit auch zu Verzögerungen in der Wundheilung und in der postoperativen Erholung führen können. Ich empfehle daher einen unbedingten Rauchverzicht für mindestens zwei Wochen.

Wann darf man nach einer Brustvergrößerung wieder arbeiten?

Nach der Operation sollten Sie auf eine Ruhezeit von etwa einer Woche achten. bei Berufen, die mit geringer körperlicher Anstrengung einhergehen (sitzende Tätigkeiten), kann ab der zweiten Woche nach der Operation der Krankenstand beendet werden. Bei körperlich anspruchsvollen beruflichen Tätigkeiten ist mitunter auch eine längere Ruhezeit notwendig.

Wie lange darf man keinen Sport nach einer Brustvergrößerung machen?

Während leichte körperliche Betätigungen wie Spaziergänge an der frischen Luft oder solche die den Oberkörper nicht belasten schon nach ein bis zwei Wochen nach dem Eingriff wieder möglich sind, sollte auf extreme körperliche Anstrengung und Sportarten, die mit einer erhöhten Bewegung des Oberkörpers und des Brustgewebes einhergehen, mindestens sechs Wochen verzichtet werden.

Wann ist Autofahren nach der Brust-OP wieder möglich?

Eine Autofahrt sowie auch andere Tätigkeiten, bei denen ein hohes Maß an Konzentration gefordert ist, können wieder durchgeführt werden, sobald die Wirkung der Narkose nachgelassen hat.

Wie lange kann man sich nach einer Brustvergrößerung krankschreiben lassen?

Nur selten wie beispielsweise bei einer Brustvergrößerung im Falle eines Tumors wird die Operation als medizinisch notwendig beziehungsweise gerechtfertigt erachtet und daher auch von den Krankenkassen unterstützt. Nur in solchen Fällen wird auch ein Krankenstand durch die Kassen bezahlt. In allen anderen Fällen sollten Sie darauf achten, sich vorab ausreichend Urlaub zu reservieren, um eine notwendige Erholungszeit gewährleisten zu können. In Zweifelsfällen ist auch eine Beratung bei den Krankenkassen vorab sinnvoll.

Wie schläft man am besten nach einer Brustvergrößerung?

Auch wenn es für viele Patientinnen sehr unangenehm ist, empfiehlt es sich in den ersten 10 bis 14 Tagen nach der Operation so gut es geht nur auf dem Rücken zu schlafen, um ein Verrutschen der Implantate beziehungsweise zu viel Druck auf die Wunden zu verhindern.

Welcher BH ist geeignet nach einer Brustvergrößerung?

In den ersten sechs bis acht Wochen nach dem Eingriff ist ein spezieller Stütz BH zu tragen, der nach der Operation angelegt wird. Nach erfolgten Kontrollen und zufriedenstellenden Ergebnissen darf auf normale BHs umgestiegen werden, wie empfehlen jedoch insbesondere in den ersten Wochen bügellose Modelle, um Druckstellen oder Verletzungen der Wunden zu vermeiden.

Welche Narkose erfolgt bei einer Brustvergrößerung?

Sowohl die Brustvergrößerung mittels Implantat als auch die mit Eigenfettübertragung werden in Vollnarkose durchgeführt. Über den genauen Ablauf der Intubation und der Vollnarkose sowie mögliche Risiken werden Sie vorab in einem persönlichen Gespräch mit dem Anästhesisten aufgeklärt.

Gibt es eine Brustvergrößerung ohne OP?

Eine Möglichkeit, die Brust auch ohne chirurgischen Eingriff größer erscheinen zu lassen, liegt im Training des großen Brustmuskels – hierbei kommt es also nicht zu einer Vermehrung des Brustdrüsen und Fettgewebes, sondern zu einer optischen Anhebung der Brust.

Sollte man eine Brustvergrößerung lieber vor oder nach einer Schwangerschaft machen?

Grundsätzlich kann eine Brustvergrößerung natürlich auch vor einer Schwangerschaft durchgeführt werden, die Schwangerschaft selbst ist in keinem Fall beeinträchtigt. Eine Schwangerschaft geht jedoch immer mit stark ausgeprägten körperlichen Veränderungen einher, die von Frau zu Frau unterschiedlich sind und vorab nicht eingeschätzt werden können, weshalb bei sicherem und zeitnahem Kinderwunsch von einer Operation vor der Schwangerschaft eher abgeraten wird. Endlich entscheidet allerdings der persönliche Leidensdruck darüber, wann und wie dringlich die Operation durchgeführt werden soll. Bei starker Unzufriedenheit nach einer Schwangerschaft und Stillzeit kann die Operation gegebenenfalls auch wiederholt werden.

Kann man nach einer Brustvergrößerung noch stillen?

Bei einer professionellen und präzisen Durchführung wird das Brustdrüsengewebe nicht verletzt, somit steht dem Stillen nichts im Wege.

Was ist der Unterschied zwischen einer Brustvergrößerung und einer Bruststraffung?

Auch bei der Bruststraffung handelt sich um einen plastisch chirurgischen Eingriff, im Gegensatz zur Brustvergrößerung wird bei der (Mastopexie) kein Volumen zugeführt, sondern lediglich das vorhandene Brustdrüsen und Hautgewebe durch unterschiedliche Techniken so verändert, dass ein Anhebung , und Straffungseffekt entsteht bei der Operation werden also Form und Lage, nicht aber das Volumen der Brüste verändert. Der Eingriff eignet sich vor allem für Frauen, die nach einer starken Gewichtsabnahme oder nach mehreren Schwangerschaften darunter leiden, dass ihre Brüste hängen beziehungsweise überschüssige Haut vorhanden ist.

Wie viel kostet eine Brustvergrößerung?

Die Kosten für eine Brustvergrößerung starten je nach Methodik und verwendeten Materialien (Implantate) bei 4900 €. Gerne können Sie die Teilzahlung in Anspruch nehmen. Fragen Sie dazu nach der Null Prozent Finanzierung bei uns nach.

Was ist im Preis alles inkludiert?

  • Ausführliche Beratungsgespräche (mind. 2 vor dem Eingriff)
  • Vectra und/oder Crisalix 3D Simulation: Wie wird meine Brust voraussichtlich aussehen?
  • Ausführliche Aufklärung
  • Wohlfühl Atmosphäre in schönem Ambiente
  • OP Assistenzteam
  • Honorar der Narkose
  • Probeimplantate (falls notwendig
  • Hochwertige sichere modernste Implantat
  • Schmerzmedikamente nach dem Eingriff
  • Besprechung mit Dozent Dr. Matiasek nach dem Eingriff vor der Entlassung
  • 24 Stunden Erreichbarkeit nach der Operation
  • Alle Verbandwechsel und Nahtentfernung
  • Kontrolltermine

Gibt es die Möglichkeit, dass die Krankenkassen eine Brustvergrößerung bezahlen?

Grundsätzlich ist eine Brustvergrößerung kein medizinisch notwendiger Eingriff, weshalb er auch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen ohne weiteres übernommen wird. Es gibt jedoch einzelne Ausnahmen wie beispielsweise eine teilweise oder vollständige Entfernung des Brustgewebes nach Krebserkrankung oder bei stark ausgeprägten Asymetrie, bei denen die Krankenkassen sehr wohl zumindest partiell für den Eingriff aufkommen. Bei Unklarheiten ist es ratsam, vorab Informationen bei der jeweiligen Versicherung einzuholen.

Folgende Behandlungen könnte Sie auch interessieren

Priv. -Doz. Dr.
Johannes Matiasek

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

Mein Name ist Priv.-Doz. Dr. Johannes Matiasek und ich helfe Ihnen, Ihr persönliches und natürliches Schönheitsideal zu realisieren. Auch werden Sie wieder mit mehr Selbstbewusstsein das Leben meistern. Dies zu erreichen setzt auf der ärztlichen Seite nicht nur ein hohes Maß an Fachkompetenz voraus, sondern auch jahrelange einschlägige Erfahrung und ein feines Gespür für die Einzigartigkeit. All diese Ressourcen bringe ich mit. Die Kombination von meiner fundierten Ausbildung zum Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit einer tiefen Einfühlsamkeit für die Wünsche und Bedürfnisse meiner Patienten bedeutet, dass bei meinen Behandlungen Ihre Schönheit und Ihre Gesundheit bestmöglich harmonieren.